Gibt es wirklich einen chronischen Ärztemangel in Deutschland?

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Seit Jahren ist der Ärztemangel insbesondere in Deutschland bekannt. Zahlreiche Studien belegen einen so zusagen chronischen Mangel an Ärzten. Dieses Phänomen ist eigentlich ein Widerspruch in sich. Denn einerseits heißt es, dass es an Medizinstudenten fehlt, anderseits gibt es für genau dieses Studium eine begrenzte Anzahl an Studienplätzen. Außerdem kommt nicht jeder Schüler für ein Medizinstudium in Frage.

Meist zählt dabei der Abiturdurchschnitt und Ausdauer. Denn die Wartelisten für das Medizinstudium sind lang. Doch für mich stellt sich da die Frage, ob aus einem guten Notendurchschnitt auch ein guter Arzt wird. Natürlich ist der Weg hin zu einem Doktortitel lang und auch steinig. Da heißt es, neben Konzentration auch Durchhaltevermögen zu beweisen.

Wenn es dann geschafft ist und man sich Doktor nennen darf, kommt das zweite Problem, das Gehalt. Trotz Streiks und Protesten, bleiben Überstunden und niedrige Gehälter in Deutschland Standard. Ich als Ottonormalverbraucher bekomme das meistens nur über die Medien mit und ganz ehrlich, für 3000 Euro würde ich auch nicht jeden Tag eine 12 Stundenschicht in der Notaufnahme verbringen.

Auch kann ich verstehen, dass Ärzte nach Ihrem erfolgreichen Medizinstudium in scharen in die Schweiz und andere lukrative Länder wechseln, während die Politik weiterhin behaupte, dass es kein Ärztemangel in den Deutschland gibt.

 

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