Mit einem Wespenstich ist nicht zu spaßen

Wespe

Bald kriegen sie wieder Hunger, die gelb-schwarzen Plagegeister. Immer im Spätsommer lösen die Wespen ihre Nester auf und ziehen als marodierende Banditen durch die Gegend. Kein Zwetschgenkuchen ist dann vor ihnen sicher. Und, wenn man dann nicht aufpasst, kann es gut sein, dass man auch mal einen Wespenstich abbekommt.

Wespen sind zwar normalerweise nicht aggressiv, aber wildes Herumfuchteln und Verscheuchungs-Versuche können auch die bravste Wespe erschrecken – und schon hat man sich einen Wespenstich eingefangen. Wenn es dann doch passiert ist (und es braucht ja nicht unbedingt eine Provokation, um gestochen zu werden, oft ist es einfach Pech oder Zufall), sollte man den Wespenstich sofort kühlen. Das lindert den Schmerz und lässt die Schwellung etwas zurückgehen. Hausmittelchen wie Essiglösung oder Zwiebelscheiben helfen ebenfalls bei der Schmerz- und Schwellungsminderung. Und natürlich gibt es dann auch eine Menge Präparate, die helfen, den Juckreiz besser auszuhalten: Salben, Cremes, Spray – viel falsch kann man da nicht machen.

Eigentlich ist ein Wespenstich ja harmlos, Bienenstiche sind normalerweise schmerzhafter, weil der Bienenstachel in der Haut steckenbleibt und weiter Gift in die Haut hineinpumpt. Eine Wespe verliert den Stachel nicht und kann deswegen mehrmals zustechen. Im Mund- oder Rachenraum kann ein Wespenstich allerdings lebensbedrohlich sein, da die Atemwege zuschwellen können. Für Insektengift-Allergiker ist ein Wespenstich ebenfalls kein Spaß: Im schlimmsten Fall kann es zu einem anaphylaktischen Schock kommen, der ohne ärztliche Hilfe oder die richtigen Medikamente schlimm enden kann. Vorsicht ist hier also mal wieder besser als Nachsicht: Ein super Tipp ist zum Beispiel das Wespenablenkungsmanöver – einfach ein paar überreife Trauben etwa zehn Meter vom Esstisch aufstellen, die Wespen können den Trauben nicht widerstehen und lassen die Tafel und die Beteiligten in Ruhe. So wird ein Wespenstich effektiv vermieden.

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